Nationalratswahl am Sonntag, 15. Oktober 2017

Die Bundesregierung hat über die Ausschreibung der Wahl zum Nationalrat, die Festsetzung des Wahltages und des Stichtages folgendes verordnet (Verordnung BGBl. II Nr. 190/2017, kundgemacht am 14. Juli 2017):

§ 1. Die Wahl für den Nationalrat wird ausgeschrieben.

§ 2. Im Einvernehmen mit dem Hauptausschuss des Nationalrates wird als Wahltag der 15. Oktober 2017 festgesetzt.

§ 3. Als Stichtag wird der 25. Juli 2017 bestimmt.

Wählen mit Wahlkarte

Personen, die am Wahltag verhindert sein werden, ihre Stimme vor der zuständigen Wahlbehörde abzugeben, etwa bei Ortsabwesenheit aus gesundheitlichen Gründen oder wegen eines Aufenthalts im Ausland, haben Anspruch auf Ausstellung einer Wahlkarte.

Ebenso haben Personen, denen der Besuch des zuständigen Wahllokals am Wahltag infolge mangelnder Geh- und Transportfähigkeit oder Bettlägerigkeit, sei es aus Krankheits-, Alters- oder sonstigen Gründen, oder wegen ihrer Unterbringung in gerichtlichen Gefangenenhäusern, Strafvollzugsanstalten, im Maßnahmenvollzug oder in Hafträumen ihnen unmöglich ist, ihre Stimme vor einer besonderen Wahlbehörde abzugeben, Anspruch auf Ausstellung einer Wahlkarte.

Die Beantragung einer Wahlkarte ermöglicht Wählerinnen und Wählern größtmögliche Flexibilität bei der Stimmabgabe.

Mit der Wahlkarte kann die Stimme - außerhalb der Heimatgemeinde - sowohl vor einer Wahlbehörde, als auch mittels Briefwahl abgegeben werden. Der notwendige Vordruck (das Wahlkartenkuvert) ist in beiden Fällen der gleiche.

Das bedeutet, dass sich Wählerinnen und Wähler, die im Besitz einer Wahlkarte sind, auch erst sehr kurzfristig entscheiden können, ob sie ein Wahllokal aufsuchen oder sich stattdessen der Briefwahl bedienen wollen.

Beachten Sie aber, dass vom Ausland aus nur die Briefwahl möglich ist.

Bei der Briefwahl kann die Wahlkarte sowohl in Österreich als auch im Ausland dazu verwendet werden, um persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst an einem beliebig gewählten Ort die Stimme abzugeben und an die zuständige Bezirkswahlbehörde weiterzuleiten. 


Wo kann ich die Wahlkarte beantragen?

Sie können die Wahlkarte bei der Gemeinde, in deren Wählerevidenz Sie eingetragen sind, mündlich oder schriftlich (im Postweg, per Telefax gegebenenfalls auch per E-Mail oder über die Internetmaske der Gemeinde) beginnend mit dem Tag der Wahlausschreibung beantragen. Eine telefonische Beantragung ist nicht zulässig!

Schriftlich: bis zum vierten Tag vor dem Wahltag; wenn eine persönliche Übergabe der Wahlkarte an eine von Ihnen bevollmächtigte Person möglich ist, bis zum zweiten Tag vor dem Wahltag, 12:00 Uhr.

Mündlich (persönlich): bis zum zweiten Tag vor dem Wahltag, 12:00 Uhr.

 
Bitte beachten Sie, dass Sie die Wahlkarte keinesfalls beim Bundesministerium für Inneres beantragen können!

 
Wie kann ich mit der Wahlkarte wählen?

Im Inland:

Vor einer Wahlbehörde
• in jenen Wahllokalen, die Wahlkarten entgegennehmen (zumindest ein Wahllokal pro Gemeinde)
• beim Besuch durch eine besondere („fliegende“) Wahlbehörde

oder mittels Briefwahl (ohne Beisein einer Wahlbehörde)

Im Ausland:

Im Ausland kann die Stimme nur mittels Briefwahl abgegeben werden.

 
Wohin muss ich die Wahlkarte senden?

Wenn Sie die Wahlkarte nicht dazu verwenden, vor einer Wahlbehörde zu wählen, sondern die Stimmabgabe mittels Briefwahl ausüben möchten, so müssen Sie dafür sorgen, dass die Wahlkarte rechtzeitig bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde einlangt. Sie können die Wahlkarte z.B. in einen Briefkasten der Post einwerfen, auf einer Postgeschäftsstelle aufgeben oder bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde direkt abgeben.

Die Kosten für das Porto trägt der Bund, gleichgültig, ob Sie die Wahlkarte im Inland oder im Ausland aufgeben.

Im Ausland können Wahlkarten auch bei einer österreichischen Vertretungsbehörde oder bei einer österreichischen Einheit, bis zum sechsten Tag vor dem Wahltag, bei der Vertretungsbehörden außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes oder außerhalb der Schweiz bis zum neunten Tag vor dem Wahltag abgegeben werden. Diese leiten dann die Wahlkarte an die zuständige Bezirkswahlbehörde weiter. Sollten Wahlkarten zu einem späteren Zeitpunkt als oben angeführt abgegeben werden, werden diese nur dann an die zuständige Bezirkswahlbehörde weitergeleitet, wenn ein rechtzeitiges Einlangen bei dieser gewährleistet ist.

Die Wahlkarte muss spätestens am Wahltag, 17:00 Uhr, bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde einlangen oder bis zu diesem Zeitpunkt in einem Wahllokal während der Öffnungszeiten des Wahllokals abgegeben worden sein.

Die Marktgemeinde Nappersdorf-Kammersdorf bietet Ihnen zur Beantragung der Wahlkarte für die Nationalratswahl einen besonders bequemen Service an.

Wahlkarten können ab dem 15.08.2017 über Wahlkartenantrag beantragt werden.

> zum Wahlkartenantrag

Ab sofort ist die Beantragung einer Wahlkarte online mit „Handy-Signatur“ oder Ihrer e-Card mit Bürgerkartenfunktion möglich. Ihre Wahlkarte wird Ihnen dann als Standardpostsendung direkt in Ihren Briefkasten zugestellt. Bei Antragstellung ohne elektronische Signatur erhalten Sie hingegen ein Einschreiben. Dieses müssen Sie gegebenenfalls erst noch am Postamt abholen.

Ersparen Sie sich mühsame Weg- und Wartezeiten und nutzen Sie die Antragstellung mit Ihrer Handy-Signatur oder aktivierten e-card! Außerdem helfen Sie der Marktgemeinde Nappersdorf-Kammersdorf damit Portokosten zu sparen!

 

 


Neuer „One-Stop-Shop“ für den Wohnbau.

Von der Infobroschüre über die Wohnungssuche bis zum Antragsformular:

Alles gebündelt im neuen Webangebot des Landes Niederösterreich.

 

Niederösterreich ist seit vielen Jahren Vorreiter im Bereich Wohnbau. Jährlich werden mehr Wohneinheiten als in allen anderen Bundesländern gebaut. Damit die NÖ Wohnbauförderung weiterhin ‚on top‘ bleibt, wurde jetzt ein neuer ‚One-Stop-Shop‘ für den Wohnbau in Form einer neuen Website ins Leben gerufen. Von der Infobroschüre, über die Wohnungssuche bis hin zum Antragsformular findet sich hier alles, was der Häuslbauer braucht. www.noe-wohnbau.at – ein gelungenes Beispiel für Verwaltungsvereinfachung und Serviceorientierung.

Das moderne Design und die einfache Handhabung sowie der barrierefreie Auftritt machen es möglich, dass sich alle Generationen gut zu Recht finden. Die Homepage ist klar strukturiert, umfasst die vier Rubriken Aktuelles, Wohnbauförderung allgemein, Wohnservice, Informationen und bietet ab September einen regelmäßigen Newsletter.

Schon jetzt für den Newsletter anmelden. Damit Sie immer aktuell über die NÖ Wohnbauförderung informiert sind: www.noe-wohnbau.at/newsletter.html

Eine weitere wichtige Verbesserung des neuen Onlineauftritts ist die Suche von freigewordenen, geförderten Wohnungen in Niederösterreich. Durch diese zusätzliche Plattform finden Wohnungssuchende in Niederösterreich unkompliziert freie Wohnungen in ihrer Umgebung. Mit den neuen Funktionen und Möglichkeiten, die die Wohnbau Website bietet, gelangen Wohnungssuchende und Bauinteressierte schnell an die für sie notwendigen Informationen. Zusätzlich ist die Website auch über mobile Endgeräte verfügbar. Es ist eine Notwendigkeit im digitalen Bereich nachzurüsten, um auch hier diejenigen umfassend zu informieren, die beim Thema Bauen und Wohnen Hilfe benötigen, denn der Wohnbau wird in Niederösterreich ganz groß geschrieben,

Pro Jahr entstehen in Niederösterreich rund 6.000 Neubaueinheiten. Für das Jahr 2017 wurden Förderungen für insgesamt 16.000 Wohneinheiten veranschlagt, wodurch ein Investitionsvolumen von rund 1,75 Milliarden Euro in der Wirtschaft ausgelöst wird. Damit werden in Niederösterreich rund 30.000 Arbeitsplätze gesichert und tagtäglich Lebensräume für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher geschaffen.

Nähere Informationen zu den Förderungen erhalten Sie auch bei der NÖ Wohnbau-Hotline. Die Beraterinnen und Berater stehen Ihnen MO – DO von 8 – 16 Uhr und am FR von 8 – 14 Uhr gerne zur Verfügung.


Afrikanische Schweinepest in Tschechien

Die Tschechische Veterinärbehörde hat dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) am 27.Juni 2017 mitgeteilt, dass in Zlin (ca. 80 km von der niederösterreichischen Grenze entfernt) zwei verendete Wildschweine aufgefunden wurden, bei denen  Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt worden ist.

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine hoch ansteckende  seuchenhafte Erkrankung, an der sowohl Wild- als auch Hausschweine erkranken können und durchwegs daran verenden. Die ASP ist hochkontagiös. Das Virus kann in Fleisch und Fleischerzeugnissen monatelang für Schweine infektiös bleiben! Auch im Wildkörper verendeter Wildschweine war das Virus noch nach fast 4 Monaten nachweisbar.  Für Menschen ist das Virus jedoch keine Gefahr.  Auf Grund dieses Fallwildfundes wurde vom BMGF beiliegende Verordnung BGBl. II Nr. 167/2017 erlassen. Diese Verordnung ist am 29. Juni 2017 in Kraft getreten.  Von dieser Verordnung ist die Jagd auf Schwarzwild in den nördlich der Donau gelegenen Teilen der Verwaltungsbezirke Hollabrunn, Tulln, Korneuburg, Mistelbach, Bruck/Leitha und Gänserndorf betroffen.

A) ÖRTLICHER GELTUNGSBEREICH

Gemäß § 1 der zitierten Verordnung werden auf Grund des Ausbruches der ASP in Wildschweinen in der Tschechischen Republik die in Niederösterreich nördlich der Donau gelegenen Gebiete der Verwaltungsbezirke  

1. Hollabrunn
2. Tulln
3. Korneuburg
4. Mistelbach
5. Bruck an der Leitha
6. Gänserndorf

als gefährdetes Gebiet festgelegt.

Gefährdetes Gebiet bedeutet, dass diese Verwaltungsbezirke zu Früherkennungsgebieten bestimmt worden sind, in dem verschiedene Untersuchungs- und Beobachtungsvorkehrungen sowie Sicherheitsmaßnahmen gesetzt werden müssen.
 
B) VERENDET AUFGEFUNDENE WILDSCHWEINE

Gemäß § 2 Abs. 1 der Verordnung sind alle in den im § 1 genannten Gebieten verendet aufgefundene Wildschweine der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (dem Amtstierarzt) zu melden. Vom Amtstierarzt sind Proben zu entnehmen und die seuchensichere Entsorgung der Tierkörper und des sonstigen Tiermaterials zu veranlassen.

Das bedeutet, dass die Amtstierärzte die Sicherstellung, die seuchensichere Übergabe des verendeten Schwarzwildes zur Entsorgung entweder an die AGES in Mödling oder an die SARIA GmbH Tulln sowie die Probennahme zu veranlassen haben. Dabei müssen die Jagdausübungsberechtigten und die Amtstierärzte gemeinsam optimal wie folgt vorgehen:  

1) Ein Wildschwein wird verendet aufgefunden (nicht nach einer jagdlichen Erlegung). Das Wildschwein darf nicht aufgebrochen werden. Der Fundort ist zu markieren! 
2) Der Amtstierarzt der zuständigen Bezirkshauptmannschaft ist telefonisch zu verständigen. Diese Verständigung erfolgt a) während der Bürozeiten der örtlich zuständigen Bezirkshauptmannschaft direkt an den Amtstierarzt, b) außerhalb der Bürozeiten der Behörde beim örtlich zuständigen Bezirkspolizeikommando, bei dem die Rufbereitschaftsliste der Amtstierärzte aufliegt. 
3) Die Verständigung hat jedenfalls Name und Telefonnummer der anzeigenden Person, das betroffene Jagdrevier, den genauen Fundort und die Anzahl der verendet aufgefundene Schwarzwildstücke zu umfassen.  
4) Das Bezirkspolizeikommando verständigt unverzüglich den zuständigen Amtstierarzt (Rufbereitschafts- Amtstierarzt) von der eingelangten Meldung. 
5) Der Amtstierarzt nimmt telefonisch Kontakt mit dem Anzeiger auf, klärt noch Details ab und überprüft den Fundort hinsichtlich eventuell weiterer Maßnahme (z.B. in der Nähe einer Schweinezucht etc.).
6) Entsorgung/Probenahme:
a) Entweder kann der Amtstierarzt das Wildstück in die dafür vorgesehene Einsendekiste (Hobbock) hineingeben und direkt zur AGES, Standort Mödling bringen,  oder
b) wenn es sich um ein zu großes Wildschwein oder um mehrere Wildschweine handelt, veranlasst der Amtstierarzt die Abholung durch einen Lastkraftwagen der SARIA GmbH Tulln.  Die Probennahme selbst soll erst seuchensicher entweder bei der AGES oder im Betrieb der SARIA GmbH in Tulln erfolgen! 
7) Mitwirkung der Jägerschaft: Der Jagdausübungsberechtigte, bei dem ein größeres Stück Schwarzwild oder mehrere Wildschweine verendet aufgefunden worden sind oder bei dem das Fallwild weiter entfernt von LKW befahrbaren Straßen gefunden wurde, wird ersucht, bei der Bergung und Verladung unentgeltlich mitzuhelfen und den Amtstierarzt zu unterstützen. Diese Hilfe, die auch bisher immer möglich gewesen ist, beinhaltet die Unterstützung bei der Bergung sowie bei der Verladung aus verkehrsungünstig gelegenem Gelände bis zum nächsten für die SARIA GmbH mit Lastkraftwagen befahrbaren Weg. Diese Mithilfe gründet sich auf § 3 Abs. 1 Ziffer 1des NÖ Jagdgesetzes 1974 (NÖ JG, LGBl. 6500 idF LGBl. Nr. 109/2015), nach dem Schwarzwild zum Wild gehört, dass der ausschließlichen Befugnis des Jagdausübungsberechtigten untersteht. Rechtlich ist somit der Jagdausübungsberechtigte der Verfügungsberechtigte über den Tierkörper. Bei Tierseuchen sowie Verdacht von Tierseuchen knüpfen das Tierseuchengesetz und die NÖ Tiermaterialienverordnung, LGBl. 6440/1, an diese Rechtssituation an. § 6 Abs. 4 der NÖ Tiermaterialienverordnung sieht vor, dass der Verfügungsberechtigte (als Besitzer und Verwahrer tierischer Nebenprodukte und Materialien) verpflichtet ist, unentgeltlich bei der Verladung mit zu helfen und verendete Tiere aus verkehrsungünstig gelegenen Gebieten bis zur nächsten für die SARIA GmbH mi t Lastkraftfahrzeugen befahrbaren Weg heranzuschaffen. Diese Unterstützung der Jägerschaft bei der Wildseuchenbekämpfung hat auch bisher funktioniert, vor allem, weil die Bekämpfung von Wildkrankheiten und Wildseuchen wesentlich im Interesse der Jagdwirtschaft (§ 2 NÖ JG), welche die Erhaltung eines gesunden Wildstandes bezweckt, steht. Viele positive Ergebnisse der Jagdwirtschaft können nur aufgrund gesunder Wildbestände erreicht werden.
8) Vollständigkeitshalber ist zu erwähnen, dass auch § 93 NÖ JG ausdrücklich die Meldeverpflichtung des Jagdausübungsberechtigten über Wildseuchen an die Bezirksverwaltungsbehörde vorsieht, die mit der Anzeige des Schwarzwildfundes an den Amtstierarzt auch erfüllt wird.
9) Zur Verringerung einer potentiellen Ansteckung mit dem ASP-Virus wird empfohlen, dass der Jagdausübungsberechtigte nach Abtransport des Fallwildes die Fundstelle mit Kalk abdeckt.

C) KRANKES SCHWARZWILD; WILDUNTERSUCHUNG

Krankes, noch lebendes Schwarzwild ist zu erlegen. Auch diese Wildstücke sind in den genannten Verwaltungsbezirken bis auf weiteres wie verendet aufgefundene Wildschweine zu behandeln! Die Maßnahmen gemäß Punkt B) gelten daher auch für kranke, erlegte Schwarzwildstücke. Ein Aufbrechen ist zu unterlassen!  Ebenso ist gemäß Punkt B) vorzugehen, wenn bei der Begutachtung des Wildkörpers durch eine kundige Person gemäß § 27 Abs. 3 LMSVG, BGBl. I Nr. 13/2016, pathologische Veränderungen am Schwarzwildkörper festgestellt werden. Der gesamte Wildkörper inklusive Aufbruch und Innereien sind dem Amtstierarzt zur Verfügung zu halten.

Als weitere Beilage wird ein Merkblatt über die Merkmale und Krankheitssymptome der Afrikanischen Schweinepest zur Information übermittelt.  

D) BEJAGUNG VON WILDSCHWEINEN; ENTSORGUNG VON TIERMATERIALIEN 

Gemäß § 3 der Verordnung werden dem Jagdausübungsberechtigten für die Jagd auf Wildschweine folgende Pflichten auferlegt:
1. die Bejagung hat so zu erfolgen, dass die Ausbreitung der etwaig vorhandenen Seuche bestmöglich hintangehalten wird,
2. jeder direkte oder indirekte Kontakt des Tierkörpers oder des Fleisches mit Hausschweinen sind zu vermeiden und
3. sonstige bei der Jagd angefallene Tiermaterialien sind möglichst einer seuchensicheren Entsorgung zuzuführen.  Aus diesen Regelungen leiten sich folgende Maßnahmen ab:

Zu § 3 Z 1:
Die Jägerschaft wird in den angeführten Gebieten dringend aufgefordert, die Jagd auf Wildschweine noch mehr zu intensivieren, damit die Bestandesdichte des Schwarzwildes weiter reduziert wird. Dies stellt aus fachlicher Sicht in der derzeitigen Situation (Österreich ist seuchenfrei) einen wesentlichen Beitrag zu Hintanhaltung einer Weiterverbreitung der Seuche dar. 

Zu § 3 Z 2:
Jäger, welche Kontakt mit Wildschweinen haben und gleichzeitig eine Schweinehaltung betreiben, müssen alle Biosicherheitsmaßnahmen (siehe Schweinegesundheitsverordnung, BGBl. II Nr. 406/2016) zum Schutze des Hausschweinbestandes einhalten.  Es ist das Einwerfen von Aufbrüchen und sonstigen Wildresten von Wildschweinen in Kadaverbehälter von landwirtschaftlichen Betrieben unzulässig, um eine Einschleppung der ASP in den Hausschweinebestand zu verhindern. Werden verendete Wildschweine in der Nähe einer Schweinehaltung aufgefunden, soll derBesitzer dieser Schweinehaltung vom Fallwildfund und vom Verdacht auf ASP verständigt werden.

Zu § 3 Z 3:
Nach Vorgabe des BMGF ist das Vergraben bzw. das Zurücklassen des Aufbruchs bzw. von Teilen des Wildkörpers wie z.B. die Wildschweinschwarte oder Klauen in den betroffenen Gebieten unzulässig.   Alle nicht verwerteten Tiermaterialien sind seuchensicher zu entsorgen!  Daher ist die Nutzung allfällig vorhandener reviereigener Kühlkammern („Wildkammern“) verbunden mit einer seuchensicheren Tiermaterialienbeseitigung zu bevorzugen. 

Jägern, denen jedoch keine derartige Einrichtung zur Verfügung steht, werden kostenlos spezielle Entsorgungssäcke zur Verfügung gestellt, die durch die Jägerschaft intern über den Hegering verteilt werden oder auch über den Landesjagdverband angefordert werden können. Der Aufbruch und sonstige bei der Jagd angefallenen Tiermaterialen von Wildschweinen sind in diesen Säcken zu sammeln und in die Sammelstellen der Gemeinden für Tierkadaver einzuwerfen. 

Keinesfalls dürfen die Wildreste oder diese Entsorgungssäcke als Restmüll oder Bioabfall etc. bei der üblichen kommunalen Abfallentsorgung beseitigt werden! 

Abschließend wird auf den Newsletter des NÖ Landesjagdverbandes zu ASP verwiesen, der unter folgendem Link abrufbar ist:
http://newsnoeljv.eyepinnews.com/lzpBxJJuvM90

 

> ASP Folder

 

TELEFONNUMMERN DER PERSONEN, DIE IM ANLASSFALL ZU VERSTÄNDIGEN SIND:

 BH Hollabrunn, Journaldienst:

 0676/812 27110

 Amtstierärztin BH Hollabrunn:

 02952/9025/27669

 bzw. außerhalb der Bürozeiten:

 059 133 3410

 Bezirkspolizeikommando Hollabrunn:

 059 1333 410305


Mit der Novelle des Tierschutzgesetzes, BGBl. I Nr. 61/2017 vom 25. April 2017 sind zahlreiche Änderungen kundgemacht worden. Mit diesen geänderten Bestimmungen wurde auch der Begriff Zucht neu definiert und bringt diese Änderung im Zusammenhang mit der verpflichtenden Kastration von Katzen ebenfalls Neuerungen.

 

Verpflichtende Kastration von Katzen

 

Die 2. Tierhaltungsverordnung sieht vor, dass Katzen (sowohl weibliche als auch männliche), die mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten werden, von einem Tierarzt kastrieren zu lassen sind, sofern diese Tiere nicht zur Zucht verwendet werden.

 

Neue  Definition des  Begriffs „Zucht“

 

In § 4 (14) TSchG wird der Begriff Zucht“ neu definiert:

 

Zucht: Fortpflanzung von Tieren unter Verantwortung des Halters durch

 

a)  gemeinsames Halten geschlechtsreifer Tiere verschiedenen Geschlechts oder

b) gezielte oder nicht verhinderte Anpaarung oder

c)  das Heranziehen eines bestimmten Tieres zum Decken oder

d) durch Anwendung von Techniken der Reproduktionsmedizin.

 

Somit fallen alle Katzen, die gezielt gezüchtet werden oder deren Fortpflanzung durch den Halter bewusst ermöglicht bzw. nicht verhindert wird, gemäß der Definition des Tierschutzgesetzes unter den Begriff einer Zuchtkatze. Der Begriff Zuchtkatze ist nicht an eine bestimmte genetische Herkunft oder an einen bestimmten Stammbaum gebunden. Auch wenn die zur Deckung eingesetzten männlichen Tiere nicht zugeordnet werden können (kann z.B. beim Freigang der Fall sein) handelt es sich um eine Zucht im Sinne des Tierschutzgesetzes.

 

Melde- bzw. Bewilligungspflicht für Zuchtkatzen

 

Gemäß § 31 Tierschutzgesetz ist die Zucht von Tieren bei der Behörde meldepflichtig bzw. im Falle einer gewerblichen oder sonstigen wirtschaftlichen Tätigkeit sogar bewilligungspflichtig.

Kennzeichnung und Registrierung von Zuchtkatzen

Durch die zu Beginn angeführte Novelle des Tierschutzgesetzes sind Zuchtkatzen mittels  eines zifferncodiertenelektronisch  ablesbaren  Microchips  durch  einen Tierarzt kennzeichnen zu lassen und in weitere Folge zu registrieren.

Eine entsprechende Registrierungsmöglichkeit wird ab dem 1.1.2018 bestehen. In der bereits für die Registrierung von Hunden und Pferden bestehenden Heimtierdatenbank wird für die Registrierung von Zuchtkatzen zusätzlich ein eigenes Register geschaffen.

Die Kennzeichnung und Registrierung bereits gehaltener Zuchtkatzen muss allerdings erst bis längstens 31.12.2018 erfolgen.

Jungtiere, die für die Zucht verwendet werden sollen, sind spätestens vor Ausbildung der bleibenden Eckzähne zu kennzeichnen und binnen eines Monats nach der Kennzeichnung zu registrieren. Diese Bestimmung (§ 24a Abs. 3a, 4a Tierschutzgesetz) tritt mit 1.1.2018 in Kraft.

Diese Vorgaben sind auch von Landwirten, die am Hof Katzen mit Freigang halten, zu berücksichtigen.

Zusammenfassend ist festzuhalten:

Jede Person, die Katzen mit Freigang hält, hat diese

·    entweder gemäß Anlage 1 Z 2 (10) der 2. Tierhaltungsverordnung kastrieren zu lassen.

·    oder gemäß § 24a Tierschutzgesetz kennzeichnen und registrieren zu lassen (Zuchtkatze) und gemäß § 31 Abs. 4 Tierschutzgesetz die Zucht bei der Behörde zu melden bzw. im Falle einer gewerblichen oder sonstigen wirtschaftlichen Tätigkeit gemäß § 31 Abs. 1 Tierschutzgesetz bewilligen zu lassen.


Freie Wohnungen in Nappersdorf

Die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Neunkirchen reg.Gen.m.b.H. errichtet in 2023 Nappersdorf, Nappersdorf 200, eine "Wohnhausanlage mit 4 Einheiten", die voraussichtlich Ende November 2017 fertiggestellt wird.

Falls Sie Interesse an einer freien Wohnung (ca. 78 m²) haben, bewerben Sie sich bitte bei der Marktgemeinde Nappersdorf-Kammersdorf.

 

 


GEMEINSAM.­SICHER

Mit dem Projekt „GEMEINSAM.SICHER in Österreich will die Polizei die Bevölkerung gezielt in die Polizeiarbeit einbinden und so für mehr Sicherheit sorgen.

Im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM SICHER“ sollen besonders auf Gemeindeebene Bürger (SICHERHEITSPARTNER) dazu angehalten werden, sich aktiv an Sicherheitsmaßnahmen in ihrem Lebensumfeld zu beteiligen.

SICHERHEITSPARTNER, die sich freiwillig melden können, erhalten von der Polizei zwar keinerlei zusätzliche Befugnisse, aber vermehrte Informationen, die dann an die Bevölkerung weitergegeben werden sollen.

Anforderungsprofil:

+ Kontaktfreudig;

+ Freiwillige unentgeltliche Tätigkeit als Multiplikator;

+ Identifikation möglicher, freiwilliger Tätigkeitsbereiche (im Zusammenwirken mit den

   Ansprechpartnern der Polizei),

Als Kontakt- und Ansprechpersonen auf den Polizeiinspektionen fungieren SICHERHEITSBEAUFTRAGTE und beim Bezirkspolizeikommando Hollabrunn koordiniert ein SICHERHEITSKOORDINATOR  die Maßnahmen im Bezirk.

In regelmäßigen Abständen bzw bei Bedarf werden die SICHERHEITSPARTNER über die aktuelle regionale Sicherheitslage und über mögliche Präventionsmaßnahmen bei aufgetretenen Kriminalphänomenen informiert. Diese sollen dann ihr Wissen im eigenen Umfeld oder bei bestimmten Zielgruppen als Multiplikatoren weitergeben.

Personen, die als SICHERHEITSPARTNER ehrenamtlich einen Beitrag zur Sicherheit in ihrer Gemeinde leisten wollen, können sich jederzeit bei der zuständigen Polizeiinspektion oder beim Gemeindeamt melden.

Bei der Polizeiinspektion Hollabrunn wird Kontrollinspektor SPITZER Friedrich die Aufgaben des SICHERHEITSBEAUFTRAGTEN wahrnehmen und für die Gemeinde und Bevölkerung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Kontakt bei der Polizeiinspektion Hollabrunn:

059133 3410

pi-n-Hollabrunn@polizei.gv.at

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Information der Bezirkshauptmannschaft

Hundehalter haben eine besondere

Verantwortung für ihre Hunde gegenüber

den frei lebenden Tieren.

Hundehalter, die ihre Verwahrungs- und

Aufsichtspflicht gegenüber ihren Hunden

vernachlässigen, sodass diese im Jagd-

gebiet wildern, revieren bzw. herumstreu-

nen, machen sich gemäß § 135 Abs. 1,

Ziffer 9 des NÖ Jagdgesetzes 1974 straf-

bar und können wegen dieser

Verwaltungsübertretung mit bis zu

€ 15.000.- bestraft werden.

 

Um solche Rechtsfolgen sicher zu vermeiden:

 

HUNDE AN

DIE LEINE !


Hund & Erholung - Natur & Landwirtschaft

Hundekot in Feldern und Wiesen sorgt gerade nach der Schneeschmelze immer wieder für Ärger und Probleme. Vor allem Grünflächen im Bereich von beliebten  Ausflugszielen und entlang von Spazierwegen können durch Hundekot stark belastet werden. Zwar stellen tierärztliche Untersuchung und regelmäßige fachgerechte Entwurmung des Hundes eine wichtige Maßnahme dar, um mögliche Infektionskrankheiten zu vermeiden und Infektionsketten zu unterbrechen. Wie in vielen Lebensbereichen gilt jedoch auch bei Hundekot: „Allein die Dosis macht´s, dass ein Ding kein Gift sei“.

 

Zu Recht können wir stolz darauf sein, dass die heimischen landwirtschaftlichen Betriebe, beste und gesunde  Lebensmittel  erzeugen.  Zu  Recht  wird  jedermann  auch  zustimmen,  dass  Hundekot  auf landwirtschaftlichen Flächen generell unhygienisch und deshalb zu vermeiden ist.

 

Anbauflächen von Obst und Gemüse sowie  Weiden und für Heu oder Grünfutter genutzte  Wiesen sollten also von Hundekot frei gehalten werden. Bald im Frühjahr wird auf den  landwirtschaftlichen Wiesen der erste Schnitt eingebracht – entweder als Silage, Grünfutter oder als Heu.

 

Die Arbeitsmaschinen nehmen den festen Hundekot auf, der sich dann im Futter verteilt. Dieses wird für  die  Tiere  ungenießbar.  Wenn  das  Nutzvieh  oder  auch  Pferde  das  verunreinigte  Futter  dennoch fressen, können gefährliche Parasiten übertragen werden, die die Organe der Tiere angreifen. In der Folge können diese dann qualvoll verenden.

 

Hundekot ist lebensgefährlich für Nutzvieh und Pferde!

 

Weiters wird auf die Bestimmung des § 6 Abs. 1 NÖ Feldschutzgesetz verwiesen: 

 

„Wer  unbefugt  fremdes  Feldgut  gebraucht,  verunreinigt,  beschädigt  oder  vernichtet,  begeht  eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu EUR 1.500,- zu bestrafen.“ Zum Feldgut gehören landwirtschaftlich genutzte Grundstücke wie Äcker, Wiesen, Weiden etc.

 

Hundehalter!

 

•  Bedenke Deine Verantwortung und nimm Rücksicht!

•  Respektiere die Funktion der landwirtschaftlich genutzten Flächen – diese sind kein Hundeklo!

•  Hinterlasse öffentliche oder private Flächen so sauber wie Du diese vorzufinden wünscht!

•  Sammle und entsorge den Hundekot!


Statistik Austria kündigt SILC-Erhebung an

Statistik Austria erstellt im öffentlichen Auftrag hochwertige Statistiken und Analysen, die ein umfassendes, objektives Bild der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft zeichnen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass verlässliche und aktuelle Informationen über die Lebensbedingungen der Menschen in Österreich zur Verfügung stehen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz wird derzeit die Erhebung SILC (Statistics on Income and Living Conditions/Statistiken über Einkommen und Lebensbedingungen) durchgeführt. Diese Statistik ist die Basis für viele sozialpolitische Entscheidungen. Rechtsgrundlage der Erhebung ist die nationale Einkommens- und Lebensbedingungen-Statistik-Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (ELStV, BGBl. II Nr. 277/2010).

Nach einem reinen Zufallsprinzip werden aus dem Zentralen Melderegister jedes Jahr Haushalte in ganz Österreich für die Befragung ausgewählt. Auch Haushalte Ihrer Gemeinde könnten dabei sein! Die ausgewählten Haushalte werden durch einen Ankündigungsbrief informiert und eine von Statistik Austria beauftragte Erhebungsperson wird von Februar bis Juli 2017 mit den Haushalten Kontakt aufnehmen, um einen Termin für die Befragung zu vereinbaren. Diese Personen können sich entsprechend ausweisen. Jeder ausgewählte Haushalt wird in vier aufeinanderfolgenden Jahren befragt, um auch Veränderungen in den Lebensbedingungen zu erfassen. Haushalte, die schon einmal für SILC befragt wurden, können in den Folgejahren auch telefonisch Auskunft geben.

Inhalte der Befragung sind u.a. die Wohnsituation, die Teilnahme am Erwerbsleben, Einkommen sowie Gesundheit und Zufriedenheit mit bestimmten Lebensbereichen. Für die Aussagekraft der mit großem Aufwand erhobenen Daten ist es von enormer Bedeutung, dass sich alle Personen eines Haushalts ab 16 Jahren an der Erhebung beteiligen. Als Dankeschön erhalten die befragten Haushalte einen Einkaufsgutschein über 15,- Euro.

Die Statistik, die aus den in der Befragung gewonnenen Daten erstellt wird, ist ein repräsentatives Abbild der Bevölkerung. Eine befragte Person steht darin für Tausend andere Personen in einer ähnlichen Lebenssituation. Die persönlichen Angaben unterliegen der absoluten statistischen Geheimhaltung und dem Datenschutz gemäß dem Bundesstatistikgesetz 2000 §§17-18. Statistik Austria garantiert, dass die erhobenen Daten nur für statistische Zwecke verwendet und persönliche Daten an keine andere Stelle weitergegeben werden.

Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit! Weitere Informationen zu SILC erhalten Sie unter:

Statistik Austria
Guglgasse 13
1110 Wien
Tel.: 01/711 28 8338 (Mo-Fr 8:00-17:00 Uhr)
E-Mail: silc(at)statistik.gv.at
Internet: www.statistik.at/silcinfo


EMIL die Flasche in der Volksschule in Nappersdorf

Der Abfallverband Hollabrunn besuchte im Februar unsere Volksschule in Nappersdorf und überreichte jedem Schulkind „EMIL die Flasche“. Diese Mehrwegflache besteht aus einer Glasflasche, die in einer schützenden Hülle steckt. EMIL eignet sich hervorragend für Pausengetränke, die einfach von zu Hause mitgenommen werden können. Ein Herunterfallen übersteht die Glasflasche durch die schützende Hülle problemlos. Durch die Wiederbefüllbarkeit der Glasflasche kann man auf den Kauf von Plastikflaschen und Getränkedosen verzichten! Sehr zu empfehlen ist der EMIL auch für Ausflüge oder Wandertage!


24 Stunden Pflege Jobangebot


Medizinzentrum 24 Pflege


Umfangreiche Kurssuche in unserer Gemeinde-Homepage

Weiterbildungen schnell und regional finden

Unter dem Link „Bildungsangebote“ finden Sie ab jetzt alle Weiterbildungsmöglichkeiten aus ganz Niederösterreich kompakt und übersichtlich in unserer Gemeinde-Homepage. Von den großen, überregionalen Instituten bis zum lokalen Anbieter in unserer Gemeinde sind alle vertreten, die ganze Vielfalt der Themen steht für Sie bereit. Regional und thematisch geordnet finden sie den passenden Kurs in Ihrer Nähe!

Infos zu  Förderung und Beratung

Wenn Sie Ihre Weiterbildung planen oder den richtigen Kurs für Ihre Ziele finden wollen, hilft  gute Beratung! Die Bildungsberatung Niederösterreich hilft bei der Schulentscheidung der Jugendlichen genauso wie Erwachsenen, die sich umorientieren wollen oder müssen. Auch bei der Suche nach finanzieller Unterstützung finden Sie wertvolle Informationen!

Bildungsangebote optimal veröffentlicht

Die Bildungsdatenbank bietet allen Anbietern die Möglichkeit, mit wenig Arbeitsaufwand Ihre Angebote sowohl in der Gemeinde-Homepage als auch direkt unter bildungsangebote.at zu veröffentlichen.

Kostenlos für Nutzer und Anbieter

Gefördert wird dieses Angebot durch das Land Niederösterreich, das seinen Bürgerinnen und Bürgern damit eine umfassende Bildungsinformation  zur Verfügung stellen kann, die unabhängig von Ort und Zeit abrufbar ist.


Diplomarbeitsbörse - Regionalentwicklung

Die Plattform für praxisorientierte, wissenschaftliche Arbeiten zur Regionalentwicklung in NÖ.

Die Diplomarbeitsbörse für das westliche Weinviertel ist online. Kernstück dieser Plattform ist der Themenmarktplatz. Auf dieser können Aufgabenstellungen mit Bezug zur Gemeinde- und Regionalentwicklung online gestellt werden. Die Zielsetzung dabei: Studierende sollen Aufgabenstellungen aus der Praxis wissenschaftlich bearbeiten.

> weiter



Mutter-Eltern-Beratung in Niederösterreich

Die Einrichtung der Mutter-Eltern-Beratung in Niederösterreich ist seit 1925 ein bewährtes Modell zur Gesundheitsvorsorge für Kinder von der Geburt bis zur Schulzeit.

weiter siehe: www.noel.gv.at/Gesundheit/Gesundheitsvorsorge-Forschung/Mutter-Eltern-Beratung.html




Lesen und Schreiben

ist nicht für jeden eine Selbstverständlichkeit. Seit Veröffentlichung der OECD-Studie PIAAC („PISA für Erwachsene“) ist bekannt, dass in Österreich rund eine Million Menschen nicht über jene schriftsprachlichen Kenntnisse verfügen, die in ihrem Lebensumfeld – privat oder beruflich – vorausgesetzt werden.

Dabei handelt es sich nicht nur um Migrant_innen. Es sind Menschen aus unserer Nachbarschaft, die täglich darum bemüht sind ihre Defizite zu verstecken und deshalb jede Situation vermeiden, in der sie etwas schreiben müssten.
Neben der ständigen Angst entdeckt zu werden, sind Ausgrenzung vom gesellschaftlichen Leben, ein hohes Arbeitslosigkeitsrisiko, erhöhte Armutsgefährdung, Ausschluss von Weiterbildung und dadurch fehlende Entwicklungschancen die Folgen.

Mittlerweile gibt es ein gut ausgebautes Kursangebot in ganz Österreich, das allen Kurssuchenden kostenfrei zur Verfügung steht. Damit alle Menschen, die das wollen, dieses Angebot in Anspruch nehmen können, müssen sie oder vermittelnde Personen im Umfeld aber auch darüber Bescheid wissen. Weitersagen ist erlaubt!

Das kostenlos erreichbare Alfatelefon Österreich 0800 244 800  ist eine überregionale und überinstitutionale Beratungsstelle, wo alle Informationen über Kursangebote zusammenlaufen. Geschulte Berater_innen geben dort über das am besten passende Kursangebot Auskunft und beantworten alle Fragen, die das Thema Basisbildung und Alphabetisierung betreffen.

Weitere Informationen finden Sie auf:
www.basisbildung-alphabetisierung.at
www.facebook.com/basisbildung 
 


RAINBOWS – Geschichte und Eckdaten in Niederösterreich

RAINBOWS  entstand 1985 in den USA aus der Situation heraus, dass Kinder und Jugendliche keine Möglichkeit hatten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sich ihre Eltern getrennt haben. In Österreich gibt es RAINBOWS seit 1991.

Im Schnitt gibt es in Niederösterreich-Ost (Wein- und Industrieviertel) und West (Wald- und Mostviertel) pro Jahr 40 RAINBOWS-Gruppen/200 Kinder, in Österreich 260  Gruppen /1.200 Kinder. Im Schnitt werden in Niederösterreich pro Jahr 50 Kinder betreut die vom Tod einer nahen Bezugsperson betroffen sind.

RAINBOWS  ist  der  einzige  bundesweit  tätige  Verein  (Tirol  bis  Burgenland),  der  Kinder  und Jugendliche nach Trennung/Scheidung oder Tod betreut.

RAINBOWS-Gruppen gibt es an folgenden Standorten:

in Niederösterreich-Ost: Baden, Guntramsdorf, Wiener Neustadt, Korneuburg, Perchtoldsdorf, Klosterneuburg, Deutsch-Wagram, Mödling, Schwechat, Bruck/Leitha,

in Niederösterreich-West:  St.  Pölten,  Scheibbs,  Amstetten,  Eichgraben,  Waidhofen/Thaya, Wieselburg, Melk, Purgstall, Krems, Hollenburg, Tulln, Ybbs, Zwettl.

RAINBOWS Niederösterreich-Ost und West sind an RAINBOWS-Österreich angegliedert. Der Sitz der Landesstelle ist in Wien.

RAINBOWS  Niederösterreich-Ost  und  West  haben  drei  angestellte  Mitarbeiterinnen  in  der Landesstelle und 37 GruppenleiterInnen bzw. Mitarbeiterinnen nach Tod. 

RAINBOWS Österreich hat 3 angestellte Mitarbeiterinnen und 8 TrainerInnen, die die Aus- und Weiterbildungen  durchführen.  Der  Sitz  des  österreichischen  Bundesvereins  ist  in  Graz.  Dem Vorstand  des  Bundesvereins  gehören  an:  Tatjana  Kaltenbeck-Michl,  Obfrau,  Karl-Heinz Herper,  Obfrau-Stv.,  Mag.  Astrid  Polz-Watzenig,  Schriftführerin,  Dr.  Walfried  Terler  und Dkfm. Erich Riavitz, Dr. Karin Grasenick, Dr. Monika Specht-Tomann

 

Die RAINBOWS-Gruppe und RAINBOWS-YOUTH-Gruppe

Das gruppenpädagogische Angebot richtet sich an Kinder (von 4-12 Jahren) und Jugendliche (von  13-  17  Jahren),  wobei  die  Kleingruppen  (vier  bis  fünf  Kinder)  altersgemäß zusammengefasst sind (4 - 5, 6 - 8, 9 - 11, 12 - 14 sowie 15 - 17 Jahre).

Kinder/Jugendliche  erleben  in  der  RAINBOWS-Gruppe,  dass  sie  nicht  alleine  sind  -  vielen anderen Kindern/Jugendlichen geht es ebenso.

In der RAINBOWS-Gruppe setzen sich die Kinder mit Hilfe vielfältiger Methoden individuell mit ihren Trennungs- und Verlusterlebnissen auseinander. Erst dadurch kann  es zur Bearbeitung der Gefühle/Erlebnisse/Lebenssituation, und damit zur Stärkung des (Selbst-) Vertrauens und der kindlichen Persönlichkeit kommen.

 

Welche Ausbildung haben die RAINBOWS-GruppenleiterInnen?

Die  RAINBOWS-GruppenleiterInnen  haben  alle  eine  Grundausbildung  in  einem psychosozialen  Beruf  sowie  eine  spezielle  Zusatzausbildung  von  RAINBOWS  (Fach-  und Ausbildungslehrgang) und nehmen laufend an Weiterbildungen und Supervisionen teil. 

 

Weitere RAINBOWS-Angebote

1) Gespräche mit dem anderen Elternteil

Speziell  für  den  anderen  Elternteil,  in  den  meisten  Fällen  ist  es  der  Vater,  der  nicht  bei  den begleitenden Elterngesprächen dabei ist, bietet RAINBOWS Einzel- oder Gruppengespräche an. Diese Gespräche  spiegeln  die  Haltung  von  RAINBOWS  wider,  dass  Kinder  auch  nach  einer Trennung/Scheidung zwei Elternteile haben, die sie beide lieben dürfen.

 

2) „Abschied nehmen“ RAINBOWS-Begleitung bei Tod

Viele  Kinder  und  Jugendliche  erleben  im  Laufe  ihrer  Entwicklung  auch  den  Tod  nahestehender Menschen: Tod von Mutter/Vater, Geschwistern oder anderen nahen Bezugspersonen aufgrund von Krankheit,  Unfall oder  Suizid.  RAINBOWS  bietet  den  Betroffenen  Einzel-  und  Familienbegleitungen sowie spezielle RAINBOWS-Gruppen an.

 

3) „Was  braucht  unser/(mein)  Kind  nach  der  Trennung  oder  Scheidung“  -  Tagesseminar  für Mütter/Väter und nahe Bezugspersonen 

 

Dieses Seminar stellt ein Angebot für getrennte Eltern und nahe Bezugspersonen dar, die sich über die speziellen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nach einer Trennung/Scheidung erkundigen wollen, um ihre Kinder bestmöglich unterstützen zu können.

 

4) Verpflichtende Beratung § 95, Absatz 1a für Eltern vor einer einvernehmlichen Scheidung 

(Einzel-, Paarberatungen, Gruppeninformationsveranstaltungen)

 

5) RAINBOWS-Feriencamps

Bei vielen Kindern und Jugendlichen, betroffen von der Scheidung ihrer Eltern oder dem Tod eines geliebten Menschen, können selbst die schulfreien Sommermonate nicht wieder gut machen, was in ihrem Inneren durch das abrupte Trennungserlebnis ausgelöst wurde. 

In den RAINBOWS Feriencamps betreuen RAINBOWS-MitarbeiterInnen betroffene Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. In einem geschützten Rahmen können sie nicht nur Abstand gewinnen, sondern sich auch  mit  anderen  gleichaltrigen  Kindern  austauschen,  die  ähnliche  Erfahrungen  gemacht  haben. Bewegung,  Spaß  und  Erholung  durch  Spielen,  Malen  und  viele  andere  Gruppenaktivitäten  mehr machen für die Kinder diese Woche zu einem Erlebnis.

 

6) RAINBOWS-Lehrgänge

Das  Aus-  und  Weiterbildungsprogramm  von  RAINBOWS  richtet  sich  an  Personen  aus  den psychosozialen,  pädagogischen  oder  rechtlichen  Bereichen,  die  in  ihrem  beruflichen  Alltag  mit betroffenen  Kindern  und  Jugendlichen  konfrontiert  sind.  Ziel  ist  es,  eine  erhöhte  Sensibilität  für kindliches  Trennungs-  und  Verlusterleben  zu  erreichen  und  die  Kompetenzen  hinsichtlich  der entwicklungs-, persönlichkeits- und situationsbedingten Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu erweitern.

 

Kontakt:

 

RAINBOWS Niederösterreich

Mag. Marion Wallner, Landesleitung

Tel: 0650/6730827

Mail: noe@rainbows.at

Bundesverein RAINBOWS

Mag. Dagmar Bojdunyk-Rack, GF

Tel: 0316/688670

Mail: office@rainbows.at

www.rainbows.at

 


Jugendtickets: Top-Mobilitätsangebote für SchülerInnen und Lehrlinge

Mit dem Top-Jugendticket um € 60,00 können alle im Verkehrsverbund verkehrenden Busse und Bahnen benützt werden. Damit steht ein riesiges Verkehrsnetz an allen Tagen des Jahres – auch in den Ferien – zur Verfügung. Viele Aktivitäten in der Freizeit, Ausflüge oder Besuche sind damit sicher, umweltfreundlich und sensationell preisgünstig möglich. Das Jugendticket um € 19,60 hingegen gilt für Fahrten mit den benötigten Öffis zwischen Hauptwohnsitz und Schule bzw. Lehrstelle. Die Jugendtickets können von SchülerInnen und Lehrlingen unter 24 Jahren genutzt werden und sind erhältlich:

 

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in Postfilialen und bei teilnehmenden Post Partnern in Niederösterreich und dem Burgenland

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bei Vorverkaufsstellen und Ticket-Automaten der Wiener Linien

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im VOR-ServiceCenter am Westbahnhof in Wien

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Im Online-Ticketshop auf shop.wienerlinien.at Tickets die online gekauft wurden, sind gegen Verlust gesichert und können beliebig oft neu ausgedruckt oder auf das Handy geladen werden.

Wer ein Jugendticket besitzt, kann jederzeit gegen Aufzahlung von € 40,40 auf das Top-Jugendticket umsteigen. Auch für das Schuljahr 2013/2014 ist das noch bis zum 18. August möglich. Alle Infos finden Sie auf www.vor.at.

 

 


Informationskampagne - Lieber gleich mit Kinderpass


"Feuerbrand" - Eine bedrohliche Pflanzenkrankheit

1)      Begriffserklärung – Erstauftreten

 

Feuerbrand ist eine hochinfektiöse, schwer zu bekämpfende, bakterielle Krankheit und stellt eine ernstzunehmende Gefahr für das Kernobst und für anfällige Ziergehölze (Fam. Rosengewächse) dar! Bedroht sind sowohl der Erwerbsobstbau, der landschaftsprägende Streuobstbau (in Niederösterreich – überwiegend das Mostviertel) als auch Baumschulen, landwirtschaftliche Betriebe, Hausgärten und öffentliche Grünanlagen.

 

In Österreich wurde das Bakterium 1993 in Vorarlberg gefunden und wandert seither von Westen Richtung Osten.
In Niederösterreich wurden 2007  1882 positive Fälle verzeichnet, wobei die Zahl der Feuerbrandfälle im Jahr 2008  auf 524 fiel. 2009 sank das Auftreten weiter auf  108, und 2010 konnten nur noch 62 Befälle nachgewiesen werden. 2011 war ein leichter Anstieg auf 193 und im Vorjahr auf 342 positive Fälle zu bemerken

 

2)      Wirtspflanzen

 

Zu den Hauptwirtspflanzen zählen vor allem: 

OBSTGEHÖLZE

ZIER- UND WILDGEHÖLZE

Apfel

Zwergmispelarten

Apfelbeere

Birne

Weiß- und Rotdorn

Zierapfel

Quitte

Feuerdorn

Wollmispel

Mispel

Mehlbeere, Speierling, Elsbeere

Glanzmispel

 

Felsenbirne

Schein- und Zierquitten

 

Vogelbeere

 

 

3)      Krankheitsbild

 

An allen Wirtspflanzen treten die gleichen Krankheitssymptome auf, jedoch kann ihre Ausprägung je nach Pflanzenzustand, Sorte und Klima unterschiedlich sein.

  • Blätter und Blüten befallener Pflanzen welken plötzlich und verfärben sich braun oder schwarz

  • Dabei krümmen sich die Triebspitzen infolge des Wasserverlustes oft hakenförmig nach unten

  • Über den Winter hinweg bleiben an den verbrannt aussehenden Zweigpartien die abgestorbenen Blätter und geschrumpften Früchte hängen (Fruchtmumien)

! Für Mensch und Tier besteht keine Gefahr !

 

4)      Ausbreitung

 

Über größere Entfernungen hinweg wird Feuerbrand vielfach mit verseuchtem Pflanzmaterial, kontaminierten Gegenständen, durch Zugvögel und Straßenverkehr verbreitet.

 

Im Nahbereich erfolgt die Ausbreitung der Krankheit durch Regen, Wind und Insekten.

Ebenso mechanische Verletzungen, wie z.B. Hagelschlag oder Schnittmaßnahmen an den Wirtspflanzen, können eine Ursache für die weitere Übertragung der Krankheit sein.

 

Der Amtliche Pflanzenschutzdienst ersucht, im Verdachtsfall unbedingt den Feuerbrandbeauftragten der Gemeinde zu kontaktieren und die betroffene Pflanze möglichst unberührt zu lassen, da dies eine weitere Gefahr der Übertragung an andere Wirtspflanzen bedeutet!

 

5)      Schutz vor Verbreitung, Gesetzliche Regelungen

 

Die leicht übertragbare Krankheit wurde als Quarantänekrankheit eingestuft und unterliegt deshalb der MELDEPFLICHT jeden/r Gemeindebürgers/in!!!

Jeder Verdachtsfall ist unverzüglich am jeweiligen Gemeindeamt zu melden!

 

Nur durch ein frühzeitiges Erkennen dieser Krankheit können Maßnahmen gesetzt werden, um eine flächenhafte Ausbreitung zu verhindern! In jeder Gemeinde in NÖ ist ein Feuerbrand-Beauftragter als erster Ansprechpartner für die GemeindebürgerInnen vorgesehen, der eventuelle Verdachtsfälle abklärt und bei berechtigtem Verdacht den zuständigen Feuerbrand-Sachverständigen kontaktiert.

Befallene Pflanzen können vom Pflanzenbesitzer selbst (nach Einschulung durch den Sachverständigen) gerodet und verbrannt werden. Entschließt sich der Pflanzenbesitzer zur Beauftragung einer Firma mit geschultem Personal, so trägt der Pflanzenbesitzer nur zur Hälfte die Kosten der Maßnahmen, die andere Hälfte wird vom Land NÖ übernommen.

 

6)      Direkte Maßnahmen

 

Da Feuerbrand eine Bakterienkrankheit ist, gibt es derzeit keine effizienten Bekämpfungsmittel. Die einzige und bestmögliche Lösung ist das Roden, Ausschneiden und Verbrennen der betroffenen Pflanzen, um ein Übergreifen auf gesunde Pflanzen zu verhindern. Nur wenn sich alle GemeindebürgerInnen aktiv an der Feuerbrandbeobachtung beteiligen und jeder Verdacht am Gemeindeamt gemeldet wird, kann eine Katastrophe größeren Ausmaßes verhindert werden!

 

Feuerbrand ist eine ernst zu nehmende Pflanzenkrankheit – versuchen wir gemeinsam die wirtschaftlichen und kulturellen Schäden so gering als möglich zu halten!


Gesetzesreform Parkausweis für chronisch Kranke

Gewisse chronisch kranke Menschen erhalten ab Jänner 2014 den Eintrag "Unzumutbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel wegen dauernder Gesundheitsschädigung oder Blindheit". Damit soll die  individuelle Förderung der Mobilität erfolgen.

Die Förderung beinhaltet: Gratis Vignette, Erlass der motorbezogenen KFZ-Steuer, kostenlos und zeitunbegrenzt parken in Kurzparkzonen. Damit soll ein Ausgleich geschaffen werden, da ja die Öffis aufgrund der Erkrankung unzumutbar sind. Anträge erhalten Sie bei den Bundessozialämter und beim Verein ChronischKrank.

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Mitteilungen der NÖ Tierschutz-Ombudsfrau

Mit 1. Jänner 2005 trat das Bundesgesetz über den Schutz der Tiere, BGBl. Nr. 118/2004 in Kraft.

Ziel dieses Bundesgesetzes ist der Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere aus der besonderen Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf. Im Vordergrund steht der Schutz des einzelnen Tieres als Individuum. Das Bundesgesetz zielt nicht auf die Wahrung öffentlicher Interessen sondern auf den Schutz der Interessen der Tiere ab. Die Wahrnehmung dieser Interessen hat der Gesetzgeber den Tierschutzombudsleuten übertragen.

Die Bundesländer sind verpflichtet, gegenüber dem Bundesminister für Gesundheit, Familie und Jugend einen Tierschutzombudsmann zu bestellen. Die Funktionsperiode des Tierschutzombudsmannes beträgt fünf Jahre.

Der Tierschutzombudsmann hat die Aufgabe, die Interessen des Tierschutzes zu vertreten und unterliegt in Ausübung seines Amtes keinen Weisungen. Er hat in Verwaltungsverfahren nach dem Tierschutzgesetz Parteistellung und ist berechtigt in alle Verfahrensakten Einsicht zu nehmen, sowie alle einschlägigen Auskünfte zu verlangen. Die Behörden haben den Tierschutzombudsmann bei der Ausübung seines Amtes zu unterstützen.

Für die Vollziehung des Tierschutzgesetzes ist die Bezirksverwaltungsbehörde zuständig.

 

Downloads

> Hund im Auto - Hitzetod  (pdf, 73.7 KB)
> Katzen - Kastration  (pdf, 152.2 KB)
> Urlaubszeit  (pdf, 102.3 KB)
> Reptilienhaltung  (pdf, 87.8 KB)
> Tiere als Geschenk  (pdf, 94.6 KB)
> TSO-THEMA Oktober 2008  (pdf, 142.5 KB)
> TSO-THEMA April 2009  (pdf, 682.1 KB)
> TSO-THEMA Oktober 2009  (pdf, 257.7 KB)
> TSO-THEMA Juni 2010  (pdf, 205 KB)
> TSO-THEMA Juni 2011  (pdf, 291.7 KB)
> Beschäftigungsmaterial für Schweine  (pdf, 39.2 KB)
> TSO-THEMA November 2012  (pdf, 96.5 KB)
> TSO-THEMA März 2013  (pdf, 147.4 KB)

 


Natur vor unserer Haustür

Auf der Website www.naturland-noe.at finden Sie alle Schutzgebiete im Bezirk Hollabrunn! 

Wussten Sie schon, dass vor Ihrer Haustür der Fischotter lebt bzw. die Sand-Strohblume blüht? Niederösterreich ist ein Naturland und Naturschutz hat bei uns eine lange Tradition: Mehr als 30 Prozent der Landesfläche sind als Schutzgebiet ausgewiesen und unser erweiterter Garten kann sich wirklich sehen lassen!

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Mit gutem Beispiel voran - Impfschutz über 50

Impfschutz für alle Menschen über 50 Jahre

Um diese Generation vor gefährlichen Infektionskrankheiten und häufig auftretenden schweren Komplikationen zu schützen, gibt es speziell auf die Altersgruppe abgestimmte Indikations- und Auffrischungs-Impfungen. Denn Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die der Medizin zur Verfügung stehen.

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Kampangne "Wofür Ihre Gemeinde sonst noch sorgt!"

Ob Kinderbetreuung, Wasser, Abwasser, Brandschutz oder Straßen. Die Aufgaben der Gemeinden umfassen alles, was im täglichen Leben wichtig ist. Hier haben wir für Sie ein paar Eckdaten zusammengestellt. Klicken Sie sich durch und informieren Sie sich darüber, was Ihre Gemeinde jeden Tag für Sie an Leistungen bereitstellt.

Meine Gemeinde sorgt dafür, dass ich immer sauberes Wasser habe!

Intakte Naturlandschaften und sorgsamer Umgang mit Ressourcen. Sauberes Wasser ist bei uns eine Selbstverständlichkeit – dafür haben die Gemeinden in den letzten Jahrzehnten gesorgt.

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Meine Gemeinde sorgt dafür, dass unsere Straßen- und Verkehrsverbindungen in bestem Zustand sind!

Mobilität und die Verfügbarkeit von intakten, gut ausgebauten Straßen sind nicht nur die Voraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft. Das Netz aus Gemeinde-, Landes- und Bundesstraßen verbindet Menschen. Der Erhalt und die Wartung von 70.000 Kilometer Gemeindestraßen sind eine große Herausforderung für die Kommunen. Dazu kommen 43.000 Kilometer an Güterwegen, die erfolgreiche Land- und Forstwirtschaft überhaupt erst ermöglichen. Die Gesamtlänge des Güterwegenetzes ist damit größer als die Länge aller Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen zusammen.

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Meine Gemeinde sorgt dafür, dass Betreuung und Ausbildung meines Kindes bestens funktionieren!

Glückliche Kinder sind das Kapital und die Zukunftshoffnung der Gesellschaft. Optimale Kinderbetreuung sowie qualifizierte und lebensnahe Ausbildung der jungen Generationen sichern Lebensqualität, Wohlstand und sind wichtiger Teil der Daseinsvorsorge.

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Meine Gemeinde sorgt dafür, dass ich mich sicher fühlen kann!

Sicherheit und soziale Geborgenheit tragen wesentlich zum Wohlbefinden der Bevölkerung in ihrem Lebensraum bei. 4.500 Freiwillige Feuerwehren mit 340.000 Mitgliedern sorgen für Sicherheit und können im Fall von Brand- oder Naturkatastrophen das Schlimmste verhindern. Weitere 60.000 Freiwillige sind bei den Rettungsdiensten tätig.

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Befreiung vom Altlastensanierungsbeitrag!

Mit Wirkung 1. Jänner 2012 wurde der Altlastensanierungsbeitrag für Inertabfall- oder Baurestmassendeponien deutlich von 8,00 Euro auf 9,20 Euro je angefangene Tonne angehoben. Seit 1. April 2011 werden aber jene Abbruchabfälle, die nicht verwertbar sind und von einem Gebäude stammen, das vor 1955 errichtet wurde, im Ausmaß von 200 Tonnen vom Altlastensanierungsbeitrag befreit, wenn sie auf einer Inertdeponie abgelagert werden dürfen. Inertstoffe sind Stoffe wie Mauerziegel, Steine, Dachziegel (ohne Eternit), Beton etc. Die Interessenten können demnach von einer Ersparnis von bis zu 1.840,00 Euro profitieren.

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Kommende Veranstaltungen (12)

08.09.2017 bis 10.09.2017
Heuriger Weingut Dominik Bayer
2033 Kammersdorf, Am Kirchenberg
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10.09.2017
Erntedankfest Nappersdorf
Pfarrhofgarten, 2023 Nappersdorf
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15.09.2017 bis 17.09.2017
Heuriger Weingut Dominik Bayer
2033 Kammersdorf, Am Kirchenberg
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22.09.2017 bis 08.10.2017
Sturmheuriger - BIOweinbau Müllner
Kellergasse, 2033 Dürnleis
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31.10.2017
Striezelspielen - Union Tennisclub Nappersdorf-Kammersdorf
Gasthaus Hier und Jetzt, 2023 Kleinweikersdorf 1
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03.11.2017 bis 19.11.2017
Heuriger Weingut Fam. Raith
Kellergasse / 2023 Nappersdorf
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17.11.2017 bis 19.11.2017
Heuriger Weingut Dominik Bayer
2033 Kammersdorf, Am Kirchenberg
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24.11.2017 bis 26.11.2017
Heuriger Weingut Dominik Bayer
2033 Kammersdorf, Am Kirchenberg
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25.11.2017
Kathreintanz des ÖKB Nappersdorf-Kleinweikersdorf-Haslach
in der Veranstaltungshalle, 2023 Kleinweikersdorf 1
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03.12.2017
Adventmarkt der Kath. Frauenbewegung
Pfarrhofkeller, 2023 Nappersdorf 55
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05.12.2017
Der Nikolaus kommt
2023 Nappersdorf / Pfarrkirche und Pfarrhofkeller
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09.12.2017 bis 10.12.2017
Fest der Sinne - BIOweinbau Müllner
2033 Dürnleis 47
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